Johanniskraut

Überblick:

Schon in der Antike kam echtes Johanniskraut zur Behandlung von Verbrennungen und zur Wundheilung zum Einsatz. Im Laufe der Jahrhunderte hat man darüber hinaus den stimmungsaufhellenden Effekt erkannt. Somit greift man bei Erschöpfungszuständen sowie bei leichten und mittelschweren Depressionen gerne zu Johanniskraut Tabletten oder zum Johanniskraut Tee. Auch Tabletten und Dragees erweisen sich als hilfreiche Produkte, um spezifische Wirkeffekte zu erzielen. Johanniskraut hochdosiert – in unterschiedlichsten Darreichungsformen „kann“ aber noch weit mehr. Es lohnt sich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und mehr über Johanniskrauterzeugnisse in Erfahrung zu bringen.

1. Was ist Johanniskraut?

Was ist Johanniskraut

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist auch unter der Bezeichnung Herrgottsblut bekannt. Darüber hinaus wird die Pflanzenart aus der Gattung der Johanniskräuter auch Rotöl sowie Tüpfeljohanniskraut genannt. Das Gewächs gehört zur Familie der Hypericaceae und findet heute in erster Linie als Heilpflanze Verwendung. [1] Der Name des Krautes ist auf Johannes den Täufer zurückzuführen. Der Grund dafür ist, dass die Johanniskraut Pflanze „alle Jahre wieder“ etwa um den 24. Juni – dem Johannistag – blüht.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Johanniskrauts auf den Punkt gebracht:

  • Hyperforin als Hauptbestandteil des Krauts
  • Hypericin
  • Bitterstoffe
  • Gerbstoffe
  • Flavonoide
  • ätherische Öle
  • Harze
  • sonstige Pflanzenstoffe
Infografik Johanniskraut bgvv

2. Wie wirkt Johanniskraut?

Wie wirkt Johanniskraut

Johanniskraut bei Depression anzuwenden, wird sowohl von Heilpraktikern, als auch von Schulmedizinern empfohlen. Die Wirkungsweise basiert in erster Linie auf dem in der Johanniskraut Pflanze enthaltenen Hyperforin. Dieses wirkt auf molekularer Basis. So werden bestimmte Effekte ausgelöst, wie sie von normalen Anti-Depressiva bekannt sind. Nichtsdestotrotz unterscheidet sich das Hyperforin von diesen. Grundsätzlich hemmt Johanniskraut die neuronale Aufnahme der so genannten Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin. Überdies stehen mit Blick auf die Johanniskraut Wirkung spezifische biochemische und verhaltenspharmakologische Aspekte im Fokus. Das Hyperforin in der Johanniskraut Pille bzw. in Kapseln vermag eine Veränderung der Konzentration der Neurotransmitter im Gehirn herbei zu führen. Es konnten adaptive Veränderungen bestimmter Rezeptorstrukturen nachgewiesen werden, die dazu führen, dass depressive Verstimmungen bzw. leichte und mittelschwere Depressionen gelindert werden.

 

Johanniskraut bei Depression

Das Hyperforin der Heilpflanze beeinflusst körpereigene Hormone, wie zum Beispiel das Serotonin in positiver Weise. Serotonin wird im Volksmund auch als das „Glückshormon“ bezeichnet. Weiterhin können Johanniskraut Tee, Kapseln bzw. die Pille Verbesserungen der Lern- und Gedächtnisleistungen hervorrufen. Und zwar unabhängig von der grundsätzlich antidepressiven Johanniskraut Wirkung. Neben dem Hyperforin in der Johanniskraut Pflanze nehmen auch Flavonoide wie Isoquercitrin, Hyperosid und Biapigenin in Bezug auf die unterschiedlichen Wirkeffekte von Johanniskraut Tabletten einen hohen Stellenwert ein. [2]

3. Welches Johanniskraut ist das Beste?

Beste Johanniskraut

Wenn Sie Johanniskraut kaufen wollen, sind die Kneipp Johanniskrautdragees H, 900 mg, 1er Pack (1 x 240 Dragees) eindeutig das beste Produkt. Es ist zum inneren Ausgleich bei nervlicher Belastung absolut empfehlenswert und kann darüber hinaus zur Linderung einer vorübergehenden geistigen Erschöpfung zur Anwendung kommen. Dieses Präparat aus dem Hause Kneipp wirkt mit der natürlichen Kraft der Johanniskraut Heilpflanze. Diesbezüglich lag das Hauptaugenmerk bei der Ernte der Rohstoffe in erster Linie auf den besonders gehaltvollen oberen Triebspitzen. Die Johanniskrautdragees von Kneipp sind ausgesprochen gut verträglich und in Anlehnung an die Erfahrung qualitätsbewusster Kunden leicht einzunehmen. Die Inhaltsstoffe der Tabletten sind neben 300 mg Johanniskraut unter anderem auch Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid, langkettige Partialglyceride und Calciumcarbonat. Erwachsene sollten drei Mal täglich jeweils eine Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser zu sich nehmen.

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4. Gegen welche Beschwerden hilft Johanniskraut?

Hilft Johanniskraut

Vor allem die milde antidepressive Wirkung wird seit vielen Jahren geschätzt. So kann das Kraut sowohl bei leichten, als auch bei mittelschweren Depressionen bzw. bei depressiven Verstimmungen zur Anwendung kommen. Wichtig ist, Johanniskraut hochdosiert einzunehmen, damit es tatsächlich möglichst schnell, effektiv und zielgerichtet seine Wirkung entfalten kann. Des Weiteren empfiehlt sich die Einnahme von Johanniskraut Kapseln bei zeitweise auftretenden mentalen Erschöpfungszuständen. Bei vorliegendem Leistungsabfall sowie bei häufiger Müdigkeit, Lustlosigkeit sowie bei Stimmungsschwankungen kann eine hohe Dosierung Abhilfe schaffen und eine Verbesserung des Gemütszustandes herbeiführen. Sogar bei leichten Magen-Darm-Beschwerden kann Tee getrunken werden. Aber nicht nur mit Blick auf die innerliche Anwendung ist das Kraut von Relevanz, sondern es kann auch äußerlich angewendet werden. So verwendeten die Menschen bereits in grauer Vorzeit die Johanniskraut Pflanze, um kleinere Wunden zu behandeln und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Nicht zuletzt erweist sich die Anwendung bei leichten Hautentzündungen und -reizungen, wie zum Beispiel nach einem Sonnenbrand als durchweg empfehlenswert.

Hinweis: So hilfreich die äußerliche Anwendung des Krauts bei Sonnenbrand sein kann, so wichtig ist es zugleich zu wissen, dass eine übermäßig häufige innerliche Anwendung des Naturproduktes bzw. eine Überdosierung schon nach kurzer Zeit mit einer hohen Lichtempfindlichkeit einhergehen kann. Dementsprechend ist bei der Anwendung stets eine gewisse Vorsicht geboten, um Nebenwirkungen dieser Art zu vermeiden.

Insgesamt wirkt das Naturprodukt stimmungsaufhellend und -ausgleichend. Die antidepressive Wirkung konnte ebenfalls nachgewiesen werden. Des Weiteren fördern entsprechende Präparate dieser Produktkategorie die Motivation, sie können leistungsstärkend und spannungslösend sein. Wer unter leichten bis mittelschweren Depressionen sowie unter Antriebslosigkeit und nervöser Unruhe leidet, ist gut beraten, Johanniskraut zu kaufen. Auch bei Angst- und Erschöpfungszuständen ist das Kraut durchweg empfehlenswert.

4.1 gegen leichte und mittelschwere Depressionen

Das Heilmittel hat eine ähnliche Wirkung wie klassische Antidepressiva, wie sie in der Schulmedizin Verwendung finden. Dahingegen sind aber kaum Nebenwirkungen bekannt. Ganz anders also, als es bei chemisch hergestellten Medikamenten zur Linderung von Depressionen und depressiven Verstimmungen der Fall ist. [3] Generell ist eine hohe Dosierung essenziell, wenn gewünscht ist, dass sich der Wirkungseintritt möglichst schnell einstellt. Johanniskraut Tee ist bei Depressionen nur sehr bedingt zu empfehlen, weil

  • der Wirkungseintritt erst nach mehreren Wochen spürbar wäre.
  • die Wirkung deutlich geringer ist als bei der Pille.
  • größere Mengen des Tees getrunken werden müssten, um überhaupt einen Wirkeffekt zu verspüren. Gerade in Phasen depressiver Verstimmungen sowie bei leichten und mittelschweren Depressionen ist jedoch rasche, unverzügliche Hilfe elementar.

4.2 bei Angst- und Erschöpfungszuständen

Wer unter Angst- und Erschöpfungszuständen leidet, ist mit der regelmäßigen Verwendung von Johanniskrautkapseln oder -dragees gut beraten. Ganz gleich, ob diese mentalen gesundheitlichen Probleme durch Stress im Berufs- oder im Privatleben ausgelöst werden oder ob sogar Traumata eine Rolle spielen: In jedem Fall ist es diesbezüglich wichtig, Johanniskraut hochdosiert einzunehmen. Nur dann kann tatsächlich ein schneller Wirkungseintritt erzielt werden. Da es sich um ein pflanzliches Mittel handelt, sollte eine gewisse Vorlaufzeit mit einkalkuliert werden. So belegen Langzeitstudien, dass sich erste Wirkerfolge in der Behandlung von Angst- und Erschöpfungszuständen bei Erwachsenen mitunter erst einstellen, nachdem das Präparat über mindestens drei bis 12 Wochen regelmäßig drei Mal täglich eingenommen worden ist. Wer eine frühere Wirkung erhofft, der muss sich dennoch in den meisten Fällen gedulden. In dieser Hinsicht unterscheiden sich chemisch hergestellte Präparate von pflanzlichen Produkten.

4.3 als Stimmungsaufheller

In Anlehnung an die altbekannte Johanniskraut Erfahrung empfiehlt sich das Johanniskrautgewächs besonders als stimmungsaufhellendes und -ausgleichendes Präparat. [4] Verglichen mit der Verwendung der Kapseln zur Linderung von Erschöpfungs- und Angstzuständen wirkt das pflanzliche Präparat, wenn es als Stimmungsaufheller zur Anwendung kommt, deutlich schneller. Die Erfahrung von Kunden unterschiedlichsten Alters belegt, dass erste Wirkungsanzeichen schon nach etwa zwei bis sechs Wochen spürbar sind. Generell ist jedoch auch im Hinblick auf die Verbesserung des Gemütszustandes die regelmäßige Anwendung des Johanniskrauts unverzichtbar.

4.4 als Motivatoren – zum Auffüllen der Energiereserven

Durch seinen günstigen Einfluss auf den Serotoninspiegel erhöht das Kraut den Anteil der so genannten „Glückshormone“ im Blut. Entsprechende Wirkerfolge treten jedoch meist erst nach etwa drei bis sechs Wochen ein. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Johanniskraut zu kaufen, wenn man sich wünscht, mehr Energie, eine höhere Motivation und ein daraus resultierendes verbessertes Leistungsvermögen zu generieren. Die Pflanze kann – wie die meisten anderen Pflanzen auch – ohne Licht nicht existieren. Im Vergleich zu vielen anderen Gewächsen sagt man ihr eine deutlich erhöhte Speicherkapazität von Sonnenlicht nach. Alten Überlieferungen zufolge soll dieses „gespeicherte Licht“ dazu dienen, buchstäblich wieder „Licht ins Dunkel“ und damit eine bessere Allgemeinstimmung zu erzielen. Sicherlich handelt es sich bei dieser Anekdote lediglich um einen kleinen kulturellen Exkurs in die Vergangenheit. Fakt aber ist dennoch, dass sich der motivierende Effekt sehr wohl wissenschaftlich nachweisen lassen. Die Energiereserven lassen sich, eine regelmäßige Einnahme des Naturpräparates vorausgesetzt, sukzessive stärken und die „Akkus auffüllen“.

4.5 bei Hautkrankheiten und -entzündungen

Johanniskrautöl wird aus den frischen Blüten des Krauts gewonnen. Das Öl zeichnet sich durch seine purpurrote Farbgebung aus. Deshalb nannten es die Menschen in der Antike Rotöl. Auch heute ist es in vielen Regionen noch unter dieser Bezeichnung bekannt. Das Öl ist entzündungshemmend und kann daher bei Hautverletzungen und -erkrankungen unterschiedlichster Art zum Einsatz kommen. Bei Schuppenflechte oder Neurodermitis erweist sich die regelmäßige Anwendung des Öls ebenso als vorteilhaft, wie mit Blick auf die Behandlung extrem trockener und rissiger Hautstellen. Kratzer und kleinere Schürfwunden heilen schneller, wenn das Öl dünn aufgetragen wurde. Die entzündungshemmende Wirkung spielt in Sachen Wundheilung seit jeher eine zentrale Rolle. [5]

4.6 bei Sonnenbrand

Johanniskrautöl und -salbe wirken angenehm kühlend und schmerzlindernd. Dies sind wichtige Eigenschaften, wenn es um die Linderung von Sonnenbrand geht. Rechtzeitig nach dem Feststellen des Sonnenbrandes aufgetragen, kann verhindert werden, dass über kurz oder lang Bläschen auf der Haut entstehen. Die Haut wird überdies mit wertvoller Feuchtigkeit versorgt und kann somit auch von „innen“ gegen die Folgen des Sonnenbrandes ankämpfen.

5. Wie wird Johanniskraut eingenommen bzw. wie dosiert man es?

Dosierung und Einnahme Johanniskraut

Wer sich für Johanniskrauttees entscheidet, kann im Normalfall beliebig viele Tassen davon trinken. Tee dient lediglich unterstützend, kann jedoch durchaus die Wirkung von Tabletten etc. fördern. Grundsätzlich können über den Tag verteilt drei bis fünf Tassen des ungesüßten Tees bedenkenlos getrunken werden. Um eine stimmungsaufhellende oder gar antidepressive Wirkung zu erzielen, sollte Johanniskraut möglichst in hohen Dosen verabreicht werden. Drei bis vier Tabletten pro Tag sind empfehlenswert. In hochdosierter Form kann Johanniskraut Depression, Missstimmung etc. nachhaltig mildern. Weil Kapseln und Tabletten im Allgemeinen mit einer Gallertmasse oder einem ähnlichen Überzug versehen sind, werden sich die Inhaltsstoffe des jeweiligen Präparates erst nach etwa einer halben Stunde nach der Einnahme im Körper freisetzen. Im Allgemeinen macht es Sinn, zusätzlich zur Johanniskraut Pille in regelmäßigen Abständen echtes Johanniskraut als Tee zu genießen. Dieser sollte möglichst frisch aufgebrüht und heiß getrunken werden. [6]

Tipp: Die wertvollen Pflanzenstoffe im Tee bleiben bestmöglich erhalten, wenn die Tasse während der Ziehphase abgedeckt bleibt. Dadurch kann kein Wasserdampf entweichen, der ja unter anderem auch Essenzen der Inhaltsstoffe enthält.

 

Nebenwirkungen

Obwohl sich Johanniskrautöl und -cremes zur Linderung von Sonnenbrand und anderen Hautreizungen anbieten, sind die charakteristischen Nebenwirkungen unbedingt zu berücksichtigen. So erhöhen die Inhaltsstoffe des Naturpräparates die Lichtempfindlichkeit der Haut erheblich. Vor allem Menschen mit heller Haut sind deshalb gut beraten, die pralle Sonne zu meiden, wenn sie Präparate mit hoher Dosierung einnehmen. Ebenfalls denkbar sind allergische Hautausschläge sowie subjektive Missempfindungen, wie beispielsweise ein Kribbeln oder ein Prickeln auf oder unter der Haut. Magen-Darm-Beschwerden sowie innere Unruhe und Müdigkeit sind ebenfalls Nebenwirkungen, die sich bei einer langfristigen Einnahme oder im Falle einer zu hohen Dosierung einstellen könnten. [7]

Beachtenswert ist nicht zuletzt, dass die regelmäßige Anwendung des Heilmittels die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen kann. So gibt es unter anderem Studien dahingehend, dass die Wirkungsweise der Antibaby-Pille beeinträchtigt werden könnte. Auch die Wirkung von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung könnten durch Johanniskraut hochdosiert verändert werden. Während der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit ist die Einnahme von Johanniskraut Kapseln, Dragees, Tabletten und Co. möglichst zu vermeiden, da bei Kindern gegebenenfalls eine Unverträglichkeit vorliegen kann.

6. Fazit: Warum ist Johanniskraut so gesund?

Fazit Johanniskraut

In erster Linie ist entscheidend, dass es sich bei diesem Kraut um ein reines Naturpräparat handelt, das keine chemischen Essenzen beinhaltet. Anders, als dies bei klassischen Antidepressiva der Fall ist. Mit Blick auf die Linderung von depressiven Verstimmungen sowie von leichten und mittelschweren Depressionen wirken Johanniskrautpräparate ähnlich wie einschlägige Arzneimittel aus der Schulmedizin. Fakt ist darüber hinaus, dass die Nebenwirkungen des Johanniskrauts nahezu verschwindend gering sind.

Die Erfahrung hat überdies deutlich gemacht, dass pflanzlichen Erzeugnissen gegenüber chemisch hergestellten Präparaten, wenn möglich, stets der Vorzug zu geben ist. Anders sieht es sicherlich aus, wenn es um die Behandlung schwerer Depressionen geht. Allein auf Johanniskrautkapseln zurückzugreifen, ist nicht empfehlenswert, da die Menge an Wirkstoffen schlichtweg nicht ausreichend ist, um einen unverzüglichen Wirkungseintritt zu erzielen. Überhaupt stellt sich beim Naturpräparat die Frage, inwiefern bei einer vorliegenden schweren Depression noch auf pflanzliche Präparate zurückgegriffen werden sollte. Schnelle Hilfe ist unabdingbar und damit die Verwendung spezifisch wirkender Arzneimittel unumgänglich.

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28137525
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27762349
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30461013
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29708295
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28555608
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28266019
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26536653
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Letzte Aktualisierung am 3.08.2020 um 20:09 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Autor: 
 Beatrix Philipp

Geb. 1968, Diplom-Soziologin und Heilpraktiker, Mutter von 4 Kindern. Ich leite seit 2002 meine Praxis für klassische Homöopathie in Wiesbaden. Vorher habe ich in Berlin als Homöopathin und als Diplom-Soziologin in verschiedenen Projekten gearbeitet. Während meines Studiums der Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften an der FU Berlin lernte ich die Homöopathie kennen, die zunächst mein Hobby war und im Laufe von Studienjahren zum Beruf wurde. Ich habe die Homöopathie lieben und schätzen gelernt. Neben der intensiven Praxistätigkeit mit Patienten sehe ich es als wichtige Aufgabe an, meine Erkenntnisse sowohl an Kolleginnen und Kollegen als auch an interessierte Laien weiterzugeben.