Teufelskralle

Überblick:

Die Afrikanische Teufelskralle ist eine Heilpflanze, die Linderung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern und Beschwerden verspricht. Ihre Speicherwurzeln haben eine analgetische, entzündungshemmende und antibiotische Wirkung und können Symptome wie Schmerzen und Entzündungen positiv beeinflussen. Die Teufelskralle wird als pflanzliches Arzneimittel unter anderem bei Patienten mit degenerativen Erkrankungen wie Arthrose angewendet. Sie hemmt Entzündungen in den Gelenken und verhindert somit einen weiteren Knorpelabbau. Der Teufelskrallenextrakt soll außerdem bei Verdauungsbeschwerden helfen. Durch den hohen Gehalt an Bitterstoffen regt die Arzneipflanze die Abgabe von Verdauungssäften an und wirkt dadurch unspezifischen Verdauungsproblemen und Appetitlosigkeit entgegen.

Die Teufelskralle ist als Salbe, Kapseln, Tabletten oder Tee erhältlich. Die empfohlene Einnahmedosis variiert je nach Art und Schwere der Erkrankung. Die Arzneipflanze kann nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren erfolgreich eingesetzt werden, um verschiedene Erkrankungen zu behandeln.

1. Was ist Teufelskralle?

Was ist Teufelskralle

Die Afrikanische Teufelskralle ist ein krautartiges Gewächs, das in den Savannen Südafrikas und Namibias beheimatet ist. Ihr lateinischer Name lautet Harpagophytum procumbens. Die größten Bestände der Arzneipflanze finden sich in der Kalahari-Wüste, die sich über Südafrika, Botswana und Namibia erstreckt.

Die Teufelskralle bildet lange, am Boden kriechende Stängel, die einer Pfahlwurzel entspringen. Den schauerlichen Namen verdankt die Heilpflanze ihren Früchten. Diese sind mit scharfen Widerhaken ausgestattet, die nach dem Aufspringen der Frucht verholzen. Durch diese krallenartigen Auswüchse bleiben die Früchte leicht im Fell von vorbeiziehenden Wildtieren hängen. Auf diese Weise verbreitet sich die Pflanze schnell und über große Entfernungen hinweg.

Neben der Pfahlwurzel entwickeln sich zahlreiche knollenartige Speicherwurzeln, die auch als Sekundärwurzeln bezeichnet werden. Diese können bis zu anderthalb Meter in den Boden hinabreichen und ermöglichen es der Pflanze, lange Trockenperioden zu überdauern.

Hinweis: Auch in Europa gibt es einige Pflanzenarten, die als „Teufelskrallen“ bezeichnet werden. Diese gehören jedoch zur Familie der Glockenblumengewächse und haben keine pharmazeutische Bedeutung.

Infografik Teufelskralle bgvv

2. Wie wirkt Teufelskralle?

Wie wirkt Teufelskralle

Harpagophytum procumbens ist offiziell als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen anerkannt. Medizinisch genutzt werden jedoch nicht etwa die Früchte der Arzneipflanze, sondern die sekundären Speicherwurzeln. Schon die Eingeborenen in Afrika machten sich früher deren heilende Wirkung zunutze. Sie übergossen die Wurzeln mit heißem Wasser und behandelten damit Fieber, Entzündungen und sogar Geburtsschmerzen.

Die entzündungshemmende und leicht analgetische Wirkung der Teufelskralle wurde in vielen Tierstudien untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Wirkung der Heilpflanze mit der von synthetischen Entzündungshemmern vergleichbar ist. Aus diesem Grund wird der Teufelskrallenextrakt besonders häufig zur Behandlung von Arthrose und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.

Im Gegensatz zu den klassischen Schmerzmitteln hat sie kaum Nebenwirkungen und ermöglicht dadurch eine natürliche Linderung von Entzündungen und Schmerzen.

An der heilenden Wirkung der Teufelskralle sind verschiedene Wirkstoffe beteiligt. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören die sogenannten Iridoide. Dabei handelt es sich um Bitterstoffe, die im sekundären Stoffwechsel der Pflanzen entstehen. Die Iridoide haben ein breites Wirkspektrum, welches medizinisch gut untersucht ist. Es ist klinisch belegt, dass sie bestimmte Enzyme und Botenstoffe hemmen, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind.

Ein besonders wichtiges Iridoid ist das sogenannte Harpagosid. Iridoid gilt als zentraler Inhaltsstoff der Teufelskralle und ist vermutlich für einen Großteil der vielfältigen Wirkung der Arzneipflanze verantwortlich. [1] Untersuchungen konnten jedoch zeigen, dass die Wirkung des gesamten Extraktes höher ist als die des isolierten Harpagosids. Daher wird davon ausgegangen, dass auch weitere Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Triterpene an der heilenden Wirkung der Arzneipflanze beteiligt sind.

Im Gegensatz zu synthetischen Schmerzmitteln und Entzündungshemmern muss die Teufelskralle über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Nur dann entfaltet die Teufelskralle ihre Wirkung vollständig. In der Regel sind erste Besserungen der Beschwerden nach zwei bis vier Wochen erkennbar. Experten empfehlen die Anwendung jedoch für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.

3. Welche Teufelskralle ist die Beste?

Beste Teufelskralle

Die Teufelskralle ist sowohl in Apotheken als auch im Internet erhältlich. Zu den meist verkauften und am besten bewerteten Produkten gehören die Teufelskrallenextrakt-Kapseln von Vitamintrend. Drei Kapseln enthalten 1530mg des Extraktes der Arzneipflanze. Davon sind 10,8g Harpagoside. Die Kapseln werden in Deutschland produziert, entsprechen den höchsten Qualitätsstandards und sind frei von künstlichen Zusatzstoffen. Schaut man sich die Kundenrezensionen an, stellt man schnell fest, dass die Erfahrungen durchweg sehr positiv ausfallen. [2]

Aufgrund des hochdosierten Wirkstoffs eignen sich die Kapseln von Vitamintrend sehr gut, um Erkrankungen wie Arthrose oder Rheuma unterstützend zu behandeln. Sie haben außerdem einen beruhigenden und regulierenden Effekt auf die Verdauung und lindern Beschwerden wie Appetitlosigkeit oder Völlegefühl.

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4. Gegen welche Beschwerden hilft Teufelskralle?

Hilft Teufelskralle

Die Teufelskralle wird in der Naturheilkunde gegen viele verschiedene Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Dazu zählen Allergien, Stoffwechselerkrankungen, Fieber, Schmerzen und Entzündungen. [3] Aufgrund mangelnder Studien fehlen in vielen Bereichen jedoch noch Wirksamkeitsbelege.

Medizinisch anerkannt ist die Anwendung der Arzneipflanze bisher bei:

  • verschleißbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Appetitlosigkeit

Die Teufelskralle kann außerdem auch beim Hund und beim Pferd eingesetzt werden.

4.1 bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats

Degenerative, das heißt abnutzungsbedingte Erkrankungen des Bewegungsapparats treten vor allem bei älteren Menschen auf. Besonders häufig ist die sogenannte Arthrose, eine verschleißbedingte Erkrankung der Gelenke, bei der der Gelenkknorpel zerstört wird. In einem gesunden Gelenk dient der Knorpel zwischen den Gelenkknochen als eine Art Puffer, damit diese sich reibungslos bewegen können. Wenn dieser Puffer beschädigt ist, reiben die Knochen ohne jeden Schutz aufeinander. Das ist mit starken Schmerzen verbunden und führt bei Betroffenen häufig zu einer zunehmend eingeschränkten Beweglichkeit. Im Spätstadium der Arthrose kann es außerdem zu Entzündungen, Versteifungen und Knochenverformungen kommen. Viele Arthrose-Patienten greifen zu Schmerzmitteln, um ihren Alltag meistern zu können, meist zu sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Diese können bei langfristiger Einnahme jedoch ernste Nebenwirkungen haben und verursachen nicht selten Magengeschwüre und Magenblutungen.

Die Teufelskralle stellt eine schonende Alternative zu den chemischen Entzündungshemmern dar und ist als wirksame Heilpflanze gegen Gelenkerkrankungen anerkannt. Sie lindert Entzündungen und Schwellungen und verhindert dadurch, dass der Gelenkknorpel noch weiter abgebaut wird. Viele Arthrose- und Rheumapatienten haben mit der Teufelskralle Erfahrungen der positiven Art gemacht. Die chemischen Antirheumatika können durch die Teufelskralle zwar nicht immer vollständig ersetzt werden, aber zumindest auf ein Minimum reduziert werden.

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparats ist es empfehlenswert, den Wirkstoff als Kapseln einzunehmen. Die Arzneipflanze wird zwar auch als Tee angeboten, allerdings sind die Inhaltsstoffe darin oft zu niedrig dosiert, um Krankheiten wie Arthrose behandeln zu können. Dank der guten Verträglichkeit können die Kapseln über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Wie viele Kapseln pro Tag eingenommen werden müssen, variiert je nach Produkt und ist der jeweiligen Packungsbeilage zu entnehmen.

4.2 gegen Rückenschmerzen

Fast jeder Mensch hat einmal im Leben akute Rückenschmerzen. Seit Jahren ist die Volkskrankheit Spitzenreiter in den Statistiken der Ursachen von Arbeitsunfähigkeit. Rund 90% aller Rückenschmerzen sind unspezifisch, lassen sich also nicht auf eine bestimmte Erkrankung zurückführen. Stattdessen werden sie durch falsche Bewegungen, eine schlechte Körperhaltung, zu viel Sitzen oder aber übermäßige Belastung hervorgerufen. Besonders häufig sind Beschwerden an der Lendenwirbelsäule. Dazu zählt zum Beispiel der Hexenschuss.

Menschen, die wiederholt oder chronisch mit dieser Form von Rückenschmerzen zu kämpfen haben, sind häufig auf Schmerzmittel angewiesen. Die Teufelskralle stellt eine natürliche und schonende Alternative bei Rückenschmerzen dar. Sie ist nicht nur ähnlich wirksam wie synthetische Analgetika, sondern auch sehr viel besser verträglich. Sie wird daher insbesondere bei unspezifischen Rückenschmerzen gerne verwendet, um diese natürlich zu lindern.

Die Wirksamkeit wurde in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Bei Rückenschmerzen empfiehlt es sich, den Teufelskrallenextrakt in Tabletten- oder Kapselform einzunehmen, da dies eine höhere Dosierung ermöglicht. Sie kann jedoch auch als Salbe angewendet werden. Dafür sollte der schmerzende Rückenbereich mehrmals täglich kräftig damit eingerieben werden. Die Ursachen der Rückenschmerzen, beispielsweise zu viel Sitzen oder eine schlechte Körperhaltung, sollten trotzdem behoben werden. Die Heilpflanze kann nur unterstützend dazu eingesetzt werden.

Wichtig zu wissen: Bei akuten Rückenschmerzen ist der Wirkstoff weniger hilfreich. [4] Oft sind erste Besserungen zwar bereits nach wenigen Tagen erkennbar, ihre volle Wirkung entfaltet die Arzneipflanze jedoch nur durch längere Einnahme. Es ist also in jedem Fall Geduld gefragt.

4.3 gegen Appetitlosigkeit

Appetitlosigkeit kann unterschiedliche körperliche oder psychische Ursachen haben. Sowohl Stress, private oder berufliche Probleme, als auch Magen-Darm-Erkrankungen und bestimmte Medikamente kommen als Gründe in Frage. Wenn die Appetitlosigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg auftritt und keine behandelbaren körperlichen Ursachen gefunden werden können, ist das für die Betroffenen meist sehr belastend.

Die Afrikanische Teufelskralle hat sich aufgrund ihrer appetitanregenden Wirkung bei derartigen Magen-Darm-Beschwerden als Naturarznei bestens bewährt. Die gute Wirkung geht zurück auf die in der Wurzel enthaltenen Bitterstoffe. Sie regen sowohl die Speichelsekretion als auch die Magensäuresekretion an. Beides fördert den Appetit. Die Bitterstoffe entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit eingenommen werden.

Bei Appetitlosigkeit ist der selbst aufgesetzte Tee das Mittel der Wahl. [5] Dafür wird ein Teelöffel geschnittene Teufelskralle mit 250ml kochendem Wasser übergossen. Der Ansatz soll schließlich acht Stunden ziehen und dann dreimal täglich vor jeder Mahlzeit über mehrere Wochen hinweg getrunken werden. Wer den Tee aufgrund seines bitteren Geschmacks nicht gerne trinkt, kann sie auch als Kapseln einnehmen.

4.4 bei Verdauungsbeschwerden

Zu Verdauungsbeschwerden zählen Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen und Übelkeit. In den meisten Fällen stecken hinter diesen Symptomen keine schweren Erkrankungen, sondern lediglich ein ungünstiges Essverhalten, Stress oder besonders fetthaltige Mahlzeiten. Die Teufelskralle hat eine nachgewiesene Wirkung gegen diese Art von Verdauungsbeschwerden. [6] Ihre Bitterstoffe tragen dazu bei, die Produktion von Verdauungssäften, insbesondere der Magensäure anzuregen. Die Magensäure ist im Körper dafür zuständig, die Nahrung aufzuspalten und zu zerkleinern. Der entstandene Nahrungsbrei wird anschließend in den Dünndarm transportiert. Durch eine gesteigerte Magensäuresekretion können Speisen leichter verdaut und im Darm besser verwertet werden. Die Teufelskralle hat sich insbesondere bei Völlegefühl bestens bewährt, da dieses häufig durch einen Mangel an Verdauungssäften verursacht wird.

Um gegen Verdauungsbeschwerden vorzugehen empfiehlt sich, ebenso wie bei Appetitlosigkeit, regelmäßig Teufelskrallentee zu trinken. So kann die Teufelskralle ihre Wirkung direkt im Mund und im Magen entfalten. Am besten wirkt der Tee, wenn er eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten getrunken wird.

4.5 Anwendung bei Pferd und Hund

Die Teufelskralle eignet sich nicht nur für die Anwendung beim Menschen, sondern wirkt auch bei Tieren gleichermaßen gut. Insbesondere Hunde- und Pferdebesitzer greifen gerne zu der pflanzlichen Arznei, um ihre Vierbeiner natürlich und ohne Chemie zu behandeln. Der Wirkstoff wird beim Hund vor allem gegen Erkrankungen der Gelenke und Arthrose eingesetzt. Auch bei angeschwollener und schmerzender Muskulatur kann die Heilpflanze helfen. Wichtig ist es, die vorgeschriebene Tagesdosis und Einnahmedauer des Teufelskrallenpräparates nicht zu überschreiten, da es beim Hund sonst zu Symptomen wie Erbrechen kommen kann.

Die Teufelskralle wird darüber hinaus auch beim Pferd gerne eingesetzt, wenn es Probleme mit dem Bewegungsapparat hat. Dank der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung können beim Pferd Erkrankungen und Verletzungen der Gelenke gut mit dem pflanzlichen Arzneimittel behandelt werden. [7]

Insbesondere Kuranwendungen haben sich als wirksam erwiesen, um diese Art von Beschwerden zu lindern. Die empfohlene Dauer der Kur kann zwischen zwei und sechs Monaten variieren, je nach Stärke der Beschwerden. Als Dauertherapie ist die Teufelskralle bei Tieren nicht geeignet.

Sie wird für Tiere in verschiedenen Darreichungsformen angeboten. Am besten eignen sich Extrakte in Form von Pulver oder einer Flüssigkeit, da diese gut ins Futter gemischt werden können. Vor einer Anwendung sollte Rücksprache mit dem Tierarzt gehalten werden.

5. Wie wird Teufelskralle eingenommen bzw. wie dosiert man sie?

Dosierung und Einnahme Teufelskralle

Aus der getrockneten Teufelskralle werden sowohl Tees, als auch Salben und Fertigpräparate hergestellt. Der Teufelskrallentee hat einen sehr bitteren Geschmack, weshalb viele Menschen die Trockenextrakte in Form von Tabletten oder Kapseln bevorzugen. Je nach Beschwerden eignet sich jedoch die eine oder die andere Darreichungsform besser. Alle Präparate können normalerweise mehrmals täglich angewendet werden. Die Dosierung sollte sich nach den Angaben der jeweiligen Packungsbeilage richten.

Bestimmten Risikogruppen wird von der Einnahme der Teufelskralle abgeraten. Dazu zählen Menschen mit:

  • Magen- oder Darmgeschwüren
  • Allergie gegen Teufelskralle, sowie
  • Frauen in der Schwangerschaft oder Stillzeit

6. Fazit: Warum ist die Teufelskralle so gesund?

Fazit Teufelskralle

Die Teufelskralle gehört mittlerweile zu den am besten wissenschaftlich untersuchten pflanzlichen Arzneimitteln. Seit Jahrtausenden ist sie fester Bestandteil der traditionellen südafrikanischen Medizin. Zubereitungen aus der Teufelskralle wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Daher hat sich die Heilpflanze als natürliche und schonende Hilfe bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen als wirksam erwiesen. Im Gegensatz zu den meisten Medikamenten ist sie sehr gut verträglich und birgt keine gefährlichen Nebenwirkungen. In der westlichen Naturmedizin hat sie bis heute einen festen Platz als wirksames pflanzliches Arzneimittel gegen Gelenkbeschwerden und Verdauungsprobleme.

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32085616
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32020872
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31900786
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31273865
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31212908
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30242850
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29143440

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Letzte Aktualisierung am 31.10.2020 um 09:29 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Autor: 
 Beatrix Philipp

Geb. 1968, Diplom-Soziologin und Heilpraktiker, Mutter von 4 Kindern. Ich leite seit 2002 meine Praxis für klassische Homöopathie in Wiesbaden. Vorher habe ich in Berlin als Homöopathin und als Diplom-Soziologin in verschiedenen Projekten gearbeitet. Während meines Studiums der Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften an der FU Berlin lernte ich die Homöopathie kennen, die zunächst mein Hobby war und im Laufe von Studienjahren zum Beruf wurde. Ich habe die Homöopathie lieben und schätzen gelernt. Neben der intensiven Praxistätigkeit mit Patienten sehe ich es als wichtige Aufgabe an, meine Erkenntnisse sowohl an Kolleginnen und Kollegen als auch an interessierte Laien weiterzugeben.